Nun ja, so grundlegend wird sich hier definitiv in Kürze nichts ändern. Trotzdem habe ich vor, den Blog thematisch mehr in die Richtung des Papa-Daseins zu bewegen, statt Timo hier immer weiter zu präsentieren.

Überlegt habe ich mir das, nachdem ich im Netz auf einige andere Seiten wie z.B. den Papa-Blog, oder Vatertage.net gestoßen bin. Hier schreiben andere Väter, was sie so mit dem Nachwuchs erleben, geben Tipps zur Ausstattung und so weiter.

Natürlich werden die Bilder von Timo auch weiterhin nicht fehlen, aber das bloße Präsentieren wäre irgendwann für Nicht-Familienmitglieder so was von langweilig, dass möchte ich auf jeden Fall verhindern.

Nun dann, was kann man als frischgebackener Papa (naja nicht ganz so frisch immerhin schon 6 Monate „alt“) so empfehlen?

Grundsätzlich finde ich, und dass bestätigt sich, wenn man andere Blogs liest: als Eltern sollte man immer Ruhe bewahren und „entspannt“ bleiben, da sich das wirklich auf das Kind überträgt. Klingt total „altklug“ und nicht wirklich nachvollziehbar, aber es ist wirklich so.

Während der Schwangerschaft, sollte Man(n) noch mal alle seine Hobbies genießen, da sich dass nach der Geburt erst einmal erledigt hat (was übrigens der Grund ist, warum ich erst nach so langer Zeit mal wieder einen längeren Artikel schreibe). Und glaubt mir, man vermißt die Hobbies nicht wirklich, aber man sollte sich dazu zwingen, langsam wieder in den gewohnten „Alltag“ zu kommen, denn sonst bestimmt irgendwann wirklich nur noch das Kind.

Ich weiß ich werde es morgen wieder bereuen, so spät noch zu schreiben, aber dass nehme ich jetzt einfach in Kauf. Zur Zeit kämpfe ich damit, Arbeit und Familie wirklich unter einen Hut zu bringen. Ist wirklich nicht leicht und sehr schnell bleiben andere Tätigkeiten auf der Strecke. Aber wie gesagt, man sollte irgendwann den Prozess starten wieder in ein „geordnetes“ Leben zurück zu kehren, was nicht heißt, dass man sich keine Zeit für’s Kind nehmen sollte.

Im Gegenteil, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, freue ich mich drauf mit Timo rumzualbern und zu spielen. Auch wenn es immer noch so ist, dass man ihm entweder was vorspielen muss, oder ihm beim spielen zuschaut. 🙂

Um noch mal auf die Zeit der Schwangerschaft zurückzukommen: ein blick in die Literatur, die sich die werdende Mutter zugelegt hat, schadet auf keinen Fall. Immerhin ist es besser, wenn zwei Leute sich etwas merken, denn in Zeiten des Schlafmangels, kann sich der Eine an dies erinnern, der Andere an das. 🙂

Und bremst Eure Frau/Freundin vor dem Internet! Ist eigentlich blöd so etwas in ein Blog zu schreiben, aber wenn man bei Google nach all den Komplikationen sucht, die auftreten können, findet man immer was. Und das macht die Panik vorher nicht besser. Das gilt im übrigen auch für die Zeit nach der Geburt, mal kurz was schauen, was das Kind haben könnte führt meist zu den haarsträubendsten  Diagnosen. Da helfen Bücher und die Krabbel- bzw. Pekip-Gruppe doch deutlich mehr.

So, dass sollte es zu dem Thema erst einmal gewesen sein, ich werde versuchen regelmäßiger zu schreiben und dafür die Texte etwas kürzer zu machen 😉

2 comments on “Neugestaltung/Ausrichtung des Blogs”

  1. Benjamin Antworten

    Hei Mattes,

    ich stimme dir da zu, in der Regel wird viel Druck auf die Eltern vorab ausgeübt und nachher ist alles halb so wild. Natürlich erzählen sich Horrorstories aber später auch besser, als die entspannten Geschichten, die man schon vergessen hat 😉

    Aber bisher ists auch bei uns recht angenehm und nur selten ziehen wir das Internet heran. Sofern man es dann doch mal aufsucht (Stichwort Krankheitssymptome) dann wird man dort gleich überflutet von Horrorstories in Foren und vermeintlichen Ratgeberseiten.

    Wir zumindest folgen immer der Regel: Wenn ein Symptom wirklich zu so einer extremen Krankheit führen würde, hätte man uns davon schon berichtet und zwar in den Kursen oder im Krankenhaus – so halten wir die Füße still und bestaunen – wie ihr – unseren Sohn beim Wachsen 🙂

  2. Mattes Antworten

    Hi Benjamin,

    das ist meiner Meinung auch der richtige Weg. Alles andere endet irgendwann in reiner Panikmache, was sich dann auf's Kind überträgt. Wir sind ja auch irgendwie groß geworden 😉

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