Nach der letzten Ankündigung, gab es direkt Diskussion mit meiner Co-Autorin, was sie denn jetzt hier posten darf, und was nicht. Da ich vollstes Vertrauen habe, darf sie natürlich weiterhin Timo’s Bilder hier posten. Genau das habe ich ja in meinem vorherigen Artikel gemeint, dass es hier nicht um die komplette Umwandlung des Blogs geht, sondern nur grob die Richtung etwas korrigiert werden sollte. 🙂

Aber zurück zum Thema „Papa werden“….

Man wird relativ schnell Vater, wie das geht kann man sich auf einschlägigen Seiten anschauen oder bei Wikipedia nachlesen 😉

Was einem aber vor der Geburt auch niemand sagt, dass es mitunter gar nicht so einfach ist, dass Ganze zu verarbeiten. Bei mir hat es gute 3 Tage gedauert, bis ich wirklich realisiert habe, was da passiert ist. Direkt nach der Geburt, steht man so unter Strom, dass man zwar todmüde ist, aber nicht einschlafen kann. Dieses Schlafdefizit führt dann (zumindest bei mir) zu vermehrter Emotionalität. Konkret heißt das, dass ich in den ersten 2 Tagen nach der Geburt Timo nicht auf dem Arm halten konnte, ohne dass mir minutenlang die Freudentränen runtergelaufen sind.

Noch schlimmer ist die Änderung der Wahrnehmung bei Nachrichten in denen Kinder betroffen sind. Man liest zwar die Artikel in den Zeitungen, aber man kann es einfach nicht fassen, wie Menschen fähig sein können, wehrlosen Kindern etwas anzutun. Früher hat man zwar auch gesagt, dass so was schlimm und furchtbar ist, heute stellt man sich bei jeder Nachricht vor, dass das dem eigenen Kind passieren könnte.

Wie krass diese Änderung wirklich ist, zeigt zum Beispiel, dass wir uns beim Norddeutschen Knochenmarkregister typisieren lassen haben. Obwohl wir da schon jahrelang drüber nachgedacht haben, wurde dieser Schritt von uns erst jetzt, nach der Geburt unseres eigenen Kindes getan.

So hier jetzt aber noch ein paar Fotos von unserem Wonneproppen:

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