Dieses Wochenende haben wir es getan, wir haben unserem Junior einen Hochstuhl gekauft. Der nachfolgende Artikel beschreibt unsere Überlegungen, weshalb wir gerade bei diesem Produkt gelandet sind.

Kapitel 1 – Verschiedene Bauweisen

Man unterscheidet wohl grundlegend, ob ein Kinderstuhl nur als Hochstuhl genutzt werden soll, oder ob er „mitwachsend“ ist. Die Vorteile des Letzteren liegen auf der Hand: das Kind kann deutlich länger in dem Stuhl sitzen.

Kapitel 2 – Verschiedene Materialien

Aus unserer Sicht gibt es eigentlich nur die Entscheidung zwischen Metall mit einem hohen Anteil an Plastikelementen und Stühlen aus Holz. Rein optisch haben uns von Anfang an Stühle aus Holz am besten gefallen. Als wir dann nachfragten und feststellten, dass der „Prima Papa“ z.B. nur bis 15 Kilogramm genutzt werden kann, fielen diese Stühle direkt aus unserem Suchmuster, da Timo mittlerweile mit 7 1/2 Monaten knapp 10kg auf die Waage bringt.

Eine Ausnahme bei den, ich nenne sie mal „Plastikstühle“, war der Brevi Slex, der auf allen Bildern immer sehr futuristisch aussieht. Als wir uns den aber mal vor Ort angeschaut haben, sah der bei Weitem nicht mehr so hochwertig aus, wie auf den Abbildungen im Katalog. Somit war „Holz“ wieder groß im Rennen.

Kapitel 3 – Die Qual der Wahl

Auch wenn wir unsere Auswahl schon deutlich eingeschränkt haben, blieben doch noch unzählige Stühle übrig. Gut, dass Tini sich schon vor einiger Zeit den Testbericht der Stiftung Warentest runtergeladen hat, was die Auswahl wieder reduzierte, da wir dann wirklich nur noch nach den Firmen der Bestplazierten gesucht haben. In dem Test wurden unter anderem die Standsicherheit und die Kindersicherheit getestet.

Und dann ging es auch schon los: Kind eingepackt und nach Frechen in den Babymarkt gefahren.
Wichtig ist nämlich, dass man beim Hochstuhlkauf auch das Kind mitnimmt um die Stühle auszuprobieren. Genau dadurch haben wir nämlich gemerkt, dass wir Timo nicht in den TrippTrapp von Stokke hinein bekommen, da der Sitzverkleinerer sehr eng ist, was eigentlich ein Vorteil ist, weil die Kinder dann sehr gerade sitzen. Nur leider kommt Timo genetisch bedingt, durch den runden Bauch nur sehr schwer in und aus dem Stuhl.

Unsere Wahl fiel letztendlich auf den „Swing“ von der Firma Geuther, den wir dank des Tipps der Verkäufer im Babymarkt, direkt im Babyoutlet noch deutlich reduziert bekommen haben.

Die zwei Pakete (den angebauten Tisch, muss man separat kaufen), sahen dann so aus:

Nach dem Auspacken ergab sich dann folgendes Bild:

Die Anleitung erscheint auf den ersten Blick etwas spartanisch, allerdings konnte man gut danach arbeiten. Beim zweiten Hinsehen, ist sind mir dann auch einige Arbeitsschritte klarer geworden 😉

Auf jeden Fall baut man erst die eine Seite auf :

Und schraubt dann die zweite Seite dran:

Danach wird die Sitzfläche befestigt:

Als letztes wird das Kind zum Maßnehmen für die Fußablage genommen und es werden die Polster draufgezogen:

Fertig!

Nun seid Ihr bestimmt gespannt, wie Timo darin sitzt, oder? So sieht das aus:

Da unser Zwerg noch nicht ganz alleine sitzen kann, kommt er zur Zeit nur für die exakte Dauer der Mahlzeiten in den Stuhl, es sieht aber so aus, dass es nicht mehr lange dauert, bis er selbst sitzen kann.

1 comment on “Erfahrungsbericht zum Thema Kinderhochstuhl”

  1. Oma S Antworten

    He Großer, jetzt wird dir das Essen bestimmt noch besser schmecken! Und du siehst auch, was Mama und Papa Leckeres auf dem Teller haben. Da kommst du dann auch besser ran!Guten Hunger!

Deine Meinung interessiert mich:

%d Bloggern gefällt das: