Und ich bin froh, dass ich diese Zeit intensiv mit Timo nutzen konnte. Wir haben in der Woche ja so Einiges durchgemacht und erlebt. Zwei entspannte Autofahrten in die Heimat (immerhin jeweils 420km), mit schlafendem Kind.
Dann war Timo erneut krank, wurde aber recht schnell wieder fit und hat den nächsten Zahn bekommen. Bei der fast täglichen Kontrolle nach dieser Entdeckung ist uns irgendwann im Laufe der Woche aufgefallen, dass auch die Zähne neben den Schneidezähnen erstaunlich weit sind.

Wir haben Timo einen Hochstuhl gekauft, und er wirkt für mich dort drin plötzlich irgendwie deutlich „älter“ als vorher.

Vorwärts robben hat unser Kleiner auch in diesem Urlaub gelernt und verfeinert jeden Tag seine Technik. Bis zum Krabbeln ist es also auch nicht mehr weit. Diese Sprünge lassen einem wirklich das Herz vor Freude auf und nieder hüpfen.

Andere Dinge dagegen machen einen dann doch wieder etwas nachdenklich bzw. melancholisch, weil man weiß, dass diese Momente in der Form nie wieder kommen. Timo wird jetzt nämlich so langsam abgestillt. Tagsüber bekommt er schon komplett die Flasche und Nachts wird er der Bequemlichkeit halber noch weiter gestillt. Der Anblick von Mutter und Sohn in solchen sehr intimen und ruhigen Momenten hatte schon was für sich und wird wie gesagt in der Form nicht wieder zurückkommen.

Und plötzlich überlegt man: Habe ich auch genug Fotos davon gemacht? Ich selbst weiß es nicht, aber man muss ja auch dazu sagen, dass ein ständig herumknipsender Papa beim Stillen schon ziemlich fehl am Platze ist. 😉

Im Großen und Ganzen bin ich aber wie schon erwähnt sehr froh, dass diese Entwicklungen wieder in meinen Urlaub gefallen sind. Ich hätte mich schon geärgert, wenn ich das „verpasst“ hätte.

Hier noch mal im Vergleich Timo ohne Hochstuhl:

und jetzt mit Hochstuhl:

So sieht es dann aus, wenn man sich vor dem robbenden Kind nur auf dem Sofa retten kann:

1 comment on “Und wieder geht ein Urlaub zu Ende”

  1. johanna Antworten

    Hallo Matthias,

    leider habe ich keine andere Möglichkeit als diesen Kommentar gefunden, um Ihnen zu schreiben.

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    johanna@paperblog.com

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