Ich habe neulich den Artikel bei Andreas im Blog gelesen, in dem es um Zeitmanagement für Väter geht und mich heute mal dazu entschlossen selber etwas dazu zu schreiben. Grundsätzlich läuft es ja mittlerweile ganz prima mit den Zeitabläufen bei uns in der Familie.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass Timo 3 mal die Woche in die Kita geht und wir „nur“ noch 2 Wochentage und 2 Wochenendtage die Betreuung übernehmen, kleiner Scherz 😉  Nein, die festen Termine geben unserem Familienzeitplan nochmals feste Rahmenbedingungen für die Planung.

Da Timo jetzt noch nicht so alt ist, kann ich die Zeit nur in 2 Phasen unterteilen:

1. Vor der KiTa
2. Heute – sprich während der KiTa

In der ersten Phase sollte man meiner Meinung nach wenn es irgendwie möglich ist, so früh wie möglich anfangen zu arbeiten, damit man dann zeitig zu Hause ist und so viel Zeit wie möglich mit seinem Kind verbringt, oder anders ausgedrückt, die Mama entlastet 😉

Klar ist, dass das nur in einigen Berufen machbar ist. Aber meine Empfehlung ist: jede Chance nutzen!

Wenn das Kind dann einen halbwegs gleichmäßigen Rhythmus hat, in dem es schläft, dann kann man meiner Meinung nach anfangen die Abende der Woche zu „verplanen“. Das man nicht jede 2te Nacht um die Häuser zieht, ist wohl relativ klar, weil’s ja doch einen ziemlich zuverlässigen „Wecker“ in der Familie gibt (der übrigens in der Zeit nicht verstellt werden kann ;-)).

Die zweite Phase ergibt sich aus der Tatsache, dass wir beide wieder berufstätig sind und ich unseren Sohn zur KiTa fahre und an 2 Tagen auch abhole. Damit erledigt sich dann das frühe Anfangen ziemlich schnell (wer will schon sein Kind vor 6 in einer KiTa „abladen“?). Wenn man also später anfängt, muss man wohl oder übel länger arbeiten, oder wie in meinem Fall sich abends noch mal hinsetzen, wenn das Kind schläft. Das erfordert natürlich eine Menge Selbstdisziplin und Motivation, natürlich auch eine entsprechende Arbeitsmöglichkeit.

Mir gefällt es momentan richtig gut, weil ich viel mehr Zeit mit Timo verbringe, als in Phase 1 (dort ist er teilweise richtig zum Mama-Kind mutiert). Unser Verhältnis hat sich schon um einiges geändert, was vielleicht auch daran liegt, dass Männer einfach anders als Frauen mit Kindern spielen.

Die Wochenenden nutzen wir mittlerweile viel intensiver zu dritt, weil wir (ich glaube auch Timo merkt das) merken, dass das die einzige komplett gemeinsame Zeit ist. Vor zwei Wochen waren wir gemeinsam am Rhein und haben „geplanscht“ und letztes Wochenende waren wir auf dem Japantag, wo ich mein Faible für’s Fotografieren wieder entdeckt habe:

Deine Meinung interessiert mich:

%d Bloggern gefällt das: