Wir haben derzeit eine Menge Spass  mit Timo. Er scheint jeden Tag sein Vokabular zu erweitern und dann natürlich auch fleißig anzuwenden. Ok, das mit dem Anwenden scheint nicht nur so, sondern ist Tatsache. Da werden die Wortkombinationen gern auch 20 Mal im Auto wiederholt (so dass Papa auch wirklich keine Chance hat zu flüchten) 😉

Das reicht dann von „Auto komm mit“ über „Auto komm mit! Ja?“ und so weiter und so fort. Und wenn man glück hat, gibt’s ein wenig Abwechslung „Blaues Auto komm mit!“ 😉

Aber wie gesagt, dass macht echt Spass diese Entwicklung mit zu bekommen und zu beobachten. Die ersten Stilblüten kann ich hier auch schon mal veröffentlichen:

1. Folgende Situation: Timo bei mir vorn auf dem Fahrersitz beim Einparken in der Garage und Oma auf dem Beifahrersitz. Wir fahren also auf die Parktasche zu und ich halte an, weil wir rechts eine Wand haben, Oma folglich also als erstes aussteigen muss. Junior ist ja ziemlich clever und blickt die Situation, dreht den Kopf zur Seite und sagt: „Oma raus!“
Da weiß man als Erziehungsberechtigter absolut nicht wie man reagieren soll. Immerhin hat er ja nur gesagt, was als nächstes kommt. In der Erwachsenensprache klang das nun mal wie ein Befehl. Wir haben uns dann einfach auf ein herzliches Lachen geeinigt 😉

2. Auch während der Autofahrt: Timo sitzt hinten in seinem Autositz und muss niesen. Danach kurze Stille und ein zögerliches „gekleckert“ 😉
Naja ich fand so schlimm wie „gekleckert“ sah das gar nicht aus, aber vielleicht hat es sich ja so angefühlt 🙂

Die Schattenseite ist immer noch die Nacht. Klar könnte man jetzt sagen: Schatten in der Nacht, ist doch perfekt, besser als strahlender Sonnenschein 🙂
Aber nein, ich meine die Tatsache, dass Timo immer wieder Nachts wach wird, mit seinem Kissen und Teddy in der Hand nach Mama ruft und dann noch sagt „großes Bett“. Dann weiß ich nämlich, dass ich ihn dort hinlege, er weiterschläft und ich mir mein Nachtlager in seinem Zimmer zusammenbauen muss. Wir würden und bestimmt nicht so sehr beklagen, wenn dass schon immer so gewesen wäre, aber er hat ja auch schon mehrfach durchgeschlafen.

Aber so ist das nun mal, ändern können wir’s eh nicht und früher ins Bett gehe ich deshalb auch noch lange nicht (wie man an diesem Postzeitstempel sehen kann). Allerdings muss ich dazusagen, dass das echt immer nur ein paar Wochen so geht, dann gibt es mal wieder 1-2 Nächte in denen ich echt früh ins Bett gehe, weil ich merke, dass die Konzentrationsfähigkeit tagsüber rapide abgenommen hat.

Wir freuen uns auf jeden Fall auf Weihnachten, wenn Timo alle seine Großeltern wieder sieht, die ja an den letzten  3 Wochenenden hier waren. Den Besuch hat er auf jeden Fall auch sehr genossen, offensichtlich spielen Omas und Opas doch anders als Eltern mit ihrem Kind 😉

Naja und generationsübergreifende Erziehung hat ja noch keinem geschadet 🙂 Auch wenn das meist in Süßigkeitenorgien und Verwöhnprogramme ausartet *kleinerScherz*

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