So lange sind wir nun schon zu viert, und das Leben steht immer noch etwas auf dem Kopf.
Uns kommt es schon deutlich länger vor, dass Mika jetzt bei uns ist.
Ich denke das liegt daran, dass die meisten Handgriffe schon automatisiert passieren, weil wir das ja alles schon mal vor 3 Jahren durch haben. Das vermittelt ein Gefühl von Vertrautheit, als hätte man nie was anderes gemacht.

Besonders froh sind  wir über das Verhältnis zwischen Timo und Mika. Er ist als großer Bruder mächtig stolz und auch sehr vorsichtig im Umgang mit seinem kleinen Geschwisterchen.  Und es ist mittlerweile schon so, dass er, wenn er aufzählt wer alles bei einem Ereignis (vom Kindergarten abholen, spazieren gehen usw.) sein soll, immer auch Mika mit erwähnt. Für uns ein Zeichen, dass der ganz kleine Mann sich schon wunderbar in unsere Familie integriert hat.

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Klar, das wird sich ändern, sobald er etwas mobiler wird. Derzeit nennt ihn sowohl Tini als auch Timo: „Penntüte“, was es ganz gut trifft:

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Jedenfalls bemühen wir uns, Timo nicht zu kurz kommen zu lassen. Das er sich an einige Dinge und Veränderungen gewöhnen muss, ist klar und bei ihm glaube ich auch so langsam angekommen. Trotzdem versuchen wir es so einzurichten, dass er möglichst viel Zeit auch mit Tini hat, denn da ist ja die größte Veränderung. Die Zeit, die Tini zum Stillen braucht, wird ja nun mal von Timo’s Zeit abgezogen. Daran können wir nichts ändern, nur die Auswirkungen können wir etwas verringern, dadurch, dass ich mich sehr intensiv um ihn kümmere (Rollentausch geht ja auf Grund mangelnder Milch bei mir nicht ;-)).

Und so kam es, dass ich mit Timo Ostermontag einen super tollen „Männernachmittag“ verbracht habe. Wir sind nach Düsseldorf „Lohausen“ gefahren und haben dann die Flugzeuge beim landen beobachtet. Da die in der Gegend schätzungweise nur noch 100-150m hoch fliegen, kommt einem das vor, als würden die einem direkt auf dem Kopf landen wollen 🙂

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Timo war wirklich tief beeindruckt und fasziniert, was mich riesig gefreut hat, da ich endlich jemanden gefunden hatte, der meine Begeisterung für die Fliegerei teilt. Tini war ja nur dorthin zu kriegen, wenn wir eine Radtour gemacht haben (also als Vorwand) 😉

Danach bin ich mit Timo noch über Meerbusch zurückgefahren, da wir bei dem schönen Wetter noch richtig Lust auf ein Eis hatten. Das haben wir uns dann in der Sonne auch schmecken lassen und ich war wirklich verwundert, als das Kind sich doch tatsächlich mal kein grünes Eis ausgesucht hat, sondern ein gelbes. Und beim Essen dann noch sagt: „Koste mal, Mango!“ (woher weiß das Kind denn, wie sowas schmeckt?) 😉

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Es gibt noch so viele Dinge, die ich hier noch gern machen würde, aber die Nächte sind momentan noch zu kurz und ich bin schon vor zehn so kaputt, dass ich kaum noch einen gescheiten Post hinbekomme. Und meine Einstellung ist, wenn ich was schreibe, dann sollte das auch halbwegs lesbar und interessant sein. Ich hoffe, dass ich in meiner Elternzeit auch etwas mehr Zeit zum Bloggen finde. Wie gesagt, es gibt da noch diverse Themen, die ich hier gern vorstellen würde.

2 comments on “Zwei Wochen und zwei Tage”

  1. silberundpfeil Antworten

    Ach Mensch, jetzt habe ich die Ankunft des kleinen Mikas doch wirklich verpasst. Herzlich Willkommen kleiner Mann und nachträglich den Eltern herzliche Gratulation!

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