… war das doch. Ok in der Elternzeit ist ja irgendwie jeder Tag wie Wochenende. Allerdings habe ich schon festgestellt, dass ich mir so viel vorgenommen hatte, aber irgendwie permanent unter Zeitmangel leide. Ich mein, klar ich nutze die Elternzeit ja nicht als Urlaub, sondern habe mir selbst als Vorgabe gegeben mich möglichst viel um die Kinder zu kümmern.

Auch da muss ich allerdings ehrlich gestehen, dass ich mit dem Kleinen einfach noch nicht so viel anfangen kann. Ist ja irgendwie auch logisch, kommt ja noch nicht so viel Feedback und stillen kann ich ja auch nicht 😉
Aber ich mache in letzter Zeit zunehmend mehr mit Timo. Zum einen einen Schwimmvorbereitungskurs (hier auch Flipperkurs genannt). Da gehen wir Männer jeden Samstag vor dem Mittag hin. Macht mir richtig Spaß und ich glaube ich konnte Timo damit anstecken, denn bei der ersten Stunde war er doch etwas irritiert, dass er nicht einfach nur so im Wasser toben oder ’ne Gießkanne haben kann, sondern so lustige Übungen machen muss. Als wir aber erzählt haben, dass es am Ende des Kurses einen Aufnäher in Delphinform gibt, hat ihn wohl der Ehrgeiz gepackt. 🙂

Aber zurück zum Wochenende… das war besonders entspannend, weil die Schwiegereltern zu Besuch waren und Tini und ich somit immer mal ein Kind „beschäftigen“ lassen konnten. Als Belohnung hab ich dann mal ein wenig auf dem Grill „gezaubert“ 😉

Fakt ist, dass Timo immer mehr mit Oma und Opa anfangen kann. Ist auch wieder ziemlich logisch, er kann ja jetzt auch viel mehr erzählen. Die Kommunikation ist ja nun mal Basis aller Beziehungen (gilt auch für Liebesbeziehungen, falls das noch nicht bekannt war ;-)). Auf jeden Fall ist es nach so einem Wochenende immer ein wenig so, dass uns die Wehmut packt. Vor allem, für die Kinder wäre es einfach nur super, wenn Omas und Opas nicht hunderte Kilometer weit weg wohnen würden. Wenn sie einfach mal so sagen könnten: „Ich komm in einer Stunde mal zum spielen mit den Jungs vorbei“. Das größte Problem dabei, ist aber meiner Meinung nach, dass keiner von uns jünger wird und eigentlich schon absehbar ist, dass Omas und Opas irgendwann die „weite“ Strecke nicht mehr auf sich nehmen können. Wenn ich darüber nachdenke, werde ich echt immer ziemlich sentimental.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich nur wenige Großelten hatte bzw. kennen lernen konnte. Die Tatsache, dass meine Kinder noch alle Großeltern haben, diese aber auch nur alle paar Monate mal sehen ist echt niederschmetternd. Klar könnte man jetzt sagen, jo dann fahr doch einfach selbst vorbei….

Das ist richtig und das machen wir auch. Allerdings ist das mit 2 Kindern und 2 berufstätigen Erwachsenen mal deutlich komplizierter und kraftraubender. 🙂

So eine richtige Lösung habe ich für diese Misere noch nicht gefunden, aber ich hoffe, dass ich irgendwann mal ’nen guten Einfall habe. Fakt ist nämlich, dass die Kinder die Großeltern jetzt brauchen und nicht erst mit 12 oder 15 (dann werden die nämlich erfahrungsgemäß gar keinen Bock mehr auf Großeltern haben). Wie wichtig und toll Großeltern sind merkt man nämlich eigentlich erst, wenn man selbst etwas „gereift“ und die eigenen Großeltern nicht mehr da sind. 🙁

 

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