Wir kennen das wohl alle: man hat ständig „keine Zeit“, irgendwas ist immer, was man nicht geschafft hat.
Das dies mit Kindern nicht besser wird, war eigentlich abzusehen, vor allem beim Zweiten, hätte ich da noch eher drauf kommen können. Allerdings bin ich grundsätzlich eher Optimist, und hab das Beste gehofft.
Fakt ist aber, und das sieht man an der Frequenz der Beiträge hier, es ist irgendwie noch krasser mit 2 Kindern.
Wobei ich auch ganz klar sagen muss, dass dieses Gefühl immer unter Zeitdruck zu stehen nicht durch die Kinder verschuldet ist. Eigentlich ist man ja selbst Schuld an der Misere. Ich versuche Alles so gut es geht unter einen Hut zu bekommen, Arbeit, persönliche Freiheit, Familie und im Besonderen Kinder.
Das zwei Kinder, das Doppelte an Aufmerksamkeit brauchen, leuchtet mir jetzt mehr denn je ein. Gerade, weil auch unser zweites Kind eher Ess-Kind als Schlaf-Kind ist. 😀
Mit welchem Schlafmangel ich manchmal ins Büro fahre, ist nicht selten mehr als grenzwertig.
Aber ich habe dadurch gelernt, dass man durchaus mal 3-4 Tage mit nur 4 Stunden Schlaf auskommen kann (machen U-Boot-Besatzungen ja auch, mit dem Unterschied, dass die danach Urlaub haben).
Ich war jetzt auch schon mehrmals mit den Jungs alleine, was grundsätzlich überhaupt kein Problem ist. Es hat nur dazu geführt, daß mein Respekt gegenüber Alleinerziehenden, sehr gewachsen ist.

Im übrigen haben wir ja echt Glück, dass Timo seinen Bruder vergöttert. Man hört ja oft von üblen Eifersuchtsdramen zwischen Geschwistern. Davon sind wir glücklicherweise bisher verschont worden.
Natürlich möchte der Große im gerade mit demjenigen kuscheln, der den Kleinen auf dem Schoß hat, aber klare Ansagen helfen hier ungemein. Und lustigerweise kann der Kleine mittlerweile auch nicht mehr mit ansehen, wenn man mal mit dem Großen kuschelt.
Genau genommen gilt das in erster Linie für die Mama, als Papa ist man da noch relativ uninteressant 😉

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