Zack, schon wieder eine Woche rum! Unfassbar! Und ich kann noch nicht glauben, dass ich mir das wirklich vorgenommen habe, hier wirklich jede Woche einen Beitrag zu schreiben. Na heute hat es ja schon mal wieder funktioniert. Ich habe mir ja in der letzten Woche so Einiges vorgenommen, also schauen wir mal was daraus so wird.

Hier mal die Themen in dieser Woche:

1. Besuch im Irrland
2. Impfung der Jungs
3. Besuch im Zoo
4. Bettenumbau

1. Also eigentlich hätte das ja noch in den letzten Wochenrückblick gehört, aber das hätte wohl insgesamt ein wenig den Rahmen gesperrt. Wir waren letzte Woche mit den Jungs und einer weiteren Familie hier aus dem Haus im Irrland. Nein, dass hat nichts mit dem Irland zu tun, sondern ist ein Bauernhof (oder zumindest war es wohl mal einer), der mittlerweile eine riesengroße Auswahl an Outdooraktivitäten und Spielmöglichkeiten bietet. Unter anderem sind dort alte Flugzeuge aufgebaut, in die man reinklettern und anschließend über Rutschen verlassen kann. Des Weiteren sind dort viele Grillplätze, die man dann frei nutzen kann. Mir als Gasgriller schwante nichts Gutes, als ich an das Rumwedeln mit irgendwas fächerartigem dachte, was man ja immer machen muss um ein gescheites Grillfeuer hinzubekommen. Es ging dann aber doch besser als erwartet und wir haben 4 Erwachsene und 4 Kinder satt bekommen 🙂
Im Park verteilt gibt es dann immer wieder mal so Wasserspielmöglichkeiten. Großes Highlight war die Megawasserrutsche, bei den beiden großen Jungs. Allerdings waren die Gesichter doch echt zum schießen als sie unten in das Wasser rutschen (das hatte nämlich höchstens Leitungstemperatur und dass bei fast 28°C Außentemperatur).

Auf dem Weg zur großen Wasseranlage kamen wir am Haupteingang vorbei und ich hörte ein Gespräch von Leuten hinter uns mit, wo es darum ging, dass die an der Kasse gesagt haben, der Park sei komplett überfüllt. Jedoch wurden immer weiter Menschen hineingelassen, unsere „Hintermänner“ waren sich deshalb nicht sicher, was sie mit dieser Info anfangen sollten. Wie sich diese Überfüllung dann bemerkbar machte, zeigte sich im Anschluss:

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Hier noch mal in der Totalen:

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Nachdem wir dann ohne große Zwischenfälle zu Hause angekommen waren, wurde der Nachbarsjunge, der mit dabei war von einer Wespe gestochen (und dabei hätten die Viecher den ganzen Tag tausende von Möglichkeiten gehabt). Timo saß direkt daneben und ist jetzt leicht traumatisiert. Er will jetzt immer, sobald er etwas insektenartiges fliegen sieht, schnell rein gehen.

 

2. Am Dienstag dann, haben wir beim Kinderarzt, die zweite Impfung gegen Meningokokken B durchführen lassen. Diesmal hat Mika kurz geweint (beim letzen Mal hat er nicht mal mit der Wimper gezuckt) und Timo hatte seinen ersten Kreislaufzusammenbruch in seinem Leben (wenn das wegweisend ist und er das von mir hat, dann wird das nicht das letzte Mal gewesen sein :-)).
Tini war recht froh, dass ich mit dabei war, denn mit 2 Kindern wäre die Situation schon etwas kompliziert geworden.
Timo musste sich dann eine Weile hinlegen und immer mal wieder was trinken und Traubenzucker zu sich nehmen. Als der Doc dann noch mal rein kam um zu schauen, wie es ihm geht, saß Timo schon wieder. Der Doc dann so:“Mensch, Du kannst ja schon wieder sitzen! Magst Du noch ein Bonbon?“, da schallt es aus dem Hintergrund „Mika auch noch ein Bonbon haben!“. Das war großartig, denn es war Mikas längster bisheriger Satz. Und dann direkt so ein Thema. Naja, wie sagt man so schön: Man erbt nichts von Fremden 😉

3. Am Samstag waren wir Vormittags unterwegs um noch Besorgungen zu machen. Da wir dann in die Mittagszeit kamen, haben wir vor Ort gegessen und dann spontan überlegt, Mikas Mittagsschlaf im Auto hinter uns zu bringen und in den Zoo nach Wuppertal zu fahren. Dort waren wir bisher noch nicht und eine halbe Stunde Fahrt, passt erfahrungsgemäß super, was Mika angeht. Der Park ist sehr schön angelegt und schön schattig (wäre also durchaus auch was an heißeren Tagen). Wir haben uns einen Bollerwagen ausgeliehen, was sich relativ schnell als Fehler rausstellte, denn man hätte ja vom Ortsnamen her drauf kommen können, dass es in Wuppertal nicht nur Tal, sondern auch Berge gibt. 😉
Wir hatten jedoch trotzdem Glück, denn Mika ist fast die gesamte Zeit selber gelaufen (und das war ein ganz schönes Stück) und dann ist uns auch (zum Glück) mit leerem Wagen die Deichsel abgegangen. Dort war eine Schraube, die die Deichsel in der Länge ausfahrbar macht, und welche lose war. Bei den Anstiegen dort, wäre das mit voll besetztem Wagen richtig übel ausgegangen. Nachdem wir das bemerkt hatten, haben wir dann im nächsten Gehege die Tierwärter angesprochen und die haben uns dann direkt geholfen die Schraube fest zu ziehen.

Die Wespenplage hat den Zoo leider auch ziemlich heimgesucht, so dass Timo mehr und mehr unruhig wurde. Zum Schluß wollte er immer in die Häuser gehen, egal was für Tiere drin waren. Das Menschenaffenhaus hatten wir gerade für 10 Minuten betreten, da kam schon die Durchsage, dass das Haus jetzt schließt. Die Zeit war wie im Fluge vergangen und es war schon nah an 18:00 Uhr. Also hab ich Timo kurz erklärt, dass die Affen ja auch mal Ruhe brauchen und wir dann jetzt so langsam mal los mussten. Das kam bei ihm ganz gut an, und so fuhren wir völlig fertig aber doch glücklich nach Hause.

4. Heute war es dann also endlich soweit, wir haben Mikas Bett (also eigentlich Timos ehemaliges Bett) in ein „Große-Jungen-Bett“ umgebaut. Das ins Bett bringen wurde mit den ollen Gittern immer unbequemer und auf Grund der Tatsache, dass wir ja an der Seite die Stäbe sowieso raus genommen hatten, war klar, dass das Kind wohl damit zufrieden sein wird. Wir bauten also von so:

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nach so: 20150809_165037

um.

Als Erstes ging es natürlich um die Sicherheit und da hat Mika schon ein gutes Bewusstsein für entwickelt, denn den Helm hatte Tini ihm geholt und aufgesetzt, aber er hat relativ schnell geschnallt, wer hier wirklich arbeitet und Schutz braucht:

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Naja das ganze Umbauen hatte ich ja schon mal gemacht und diesmal machte ich das auch komplett ohne Anleitung (so schwer ist es ja nicht). Was ich aber völlig verdrängt hatte, und was mir dann schlagartig wieder bewusst wurde, war die Tatsache, dass die Franzosen, die dieses Bett konstruiert hatten, einen Hang zu sowas hier haben:

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Nahezu jede verf****te Schraube an diesem Bett ist eine Schlitzschraube. Die mögen ja gut sein, wenn man beide Hände frei hat und damit die Möglichkeit den Schraubendreher zu stabilisieren besitzt. Jedoch bringen die einen sowas von zum fluchen, wenn man in einer Hand das Lattenrost hält und dann versucht einhändig die Schraube zu bewegen. Und wenn Ihr Euch das nächste mal drüber lustig macht, wenn Ihr Leute seht, die Möbel aus einem schwedischen Möbelhaus komplett mit einem Inbusschlüssel zusammen bauen, dann lasst Euch gesagt sein, es gibt noch Methoden auf der Welt ein Möbelstück zusammen zu dengeln, die tausend mal „kränker“ sind. Das hier zum Beispiel:

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Der Stift wird dabei lose in das das Loch gesteckt und muss nach jeder viertel Drehung (wenn überhaupt so viel möglich ist) rausgezogen und umgesteckt werden. Das mag ja noch einigermaßen machbar erscheinen, wenn die Schraube so wie auf dem Bild zu sehen auf der, dem Boden zugewandten Seite liegt. Das Bett hat aber 2 Seiten und damit auch 2 Schrauben, die schön „über Kopf“ eingedreht werden mussten. Ich war froh, dass Timo draußen im Garten gespielt hat, denn sonst hätte die Fluchkasse (ja die haben wir jetzt für Schimpfwörter) an einem Nachmittag komplett gefüllt 🙂

So dann, bis nächste Woche. Und wenn Ihr vielleicht auch krasse Erlebnisse mit dem Aufbau von Möbeln hattet, schreibt die doch mal unten in die Kommentare. 😉

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