Naja „humpelt“ mehr oder weniger noch. Aber ich habe jetzt die offizielle Freigabe den verletzten Fuß wieder zu belasten. Nach 7 Wochen „Ruhe“ fühlt es sich an, als wären sämtliche Bänder, Muskeln und was man sonst so zum Laufen benötigt, verkürzt oder verkümmert.

Aber ich will ja nicht jammern. Ich bin weiterhin optimistisch, dass sich das alles zügig wieder einrenkt und ich dann auch endlich wieder etwas „aktiver“ am Leben teilnehmen kann.

Ein paar Worte zum Krankenhausaufenthalt hatte ich ja schon aufgeschrieben, die „beste“ Nacht, war aber wirklich die letzte Nacht dort. Und das lag nicht daran, dass ich wusste, dass ich am nächsten Tag entlassen werde (das wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht), sondern, weil Mika bei mir war. Er war in der Nacht davor aus dem Bett gefallen und hatte sich übergeben. Deshalb musste er zur Beobachtung eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Das wirklich Tolle war, dass das Personal der beiden Stationen es möglich gemacht haben, dass ich in der Kinderstation aufgenommen wurde (als ältester Patient wohlgemerkt ;-)). So konnte ich mich endlich um einen Teil der Familie kümmern, und kam mir nicht so komplett nutzlos vor.
Außerdem war es auf der Kinderstation deutlich ruhiger als auf der Erwachsenenstation (hätte ich so auch nicht vermutet, war aber so).

Da zu der Zeit auch ordentlich Magen-Darm durch die Kindergärten zog, mussten wir in ein isoliertes Zimmer, bei dem dann verschärfte Verhaltensregeln für den Besuch gelten. Das Bild hier, verdeutlicht glaube ich ganz gut, was damit gemeint ist:

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Natürlich war Mika erstmal gar nicht so begeistert, sich von seiner Mama zu verabschieden. Das ist ja allgemein schon nicht einfach, aber wenn er müde ist und es ihm schon nicht gut geht, dann macht das die Sache nicht gerade einfacher. Er ist aber irgendwann Nachmittags eingeschlafen und ich musste ihn zum Abendessen wecken (sonst hätte er wohl durch geschlafen).

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In der Nacht wurde ihm dann alle 3 Stunden in die Augen geleuchtet, um zu überprüfen wie sein Zustand ist. Mika ist davon nicht mal wach geworden, ich dagegen lag immer noch eine Stunde später wach und konnte nicht schlafen. Andererseits hat es irre Spaß gemacht, dem kleinen Racker einfach nur beim Schlafen zu zuschauen. 😀

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Als wir dann morgens aufgewacht sind (also ich habe ja dem Kind seit 5:30 Uhr zugeschaut und es wurde erst durch die Visite um 7:00 Uhr geweckt), war Mika putzmunter und wir freuten uns  gemeinsam, dass wir beide gleichzeitig „entlassen“ wurden. Ich bin froh, dass bei Mika nichts Ernsteres vorlag (ich hatte das schon so im Gefühl, aber sicher ist man ja nie) und es tat gut, nach 7 Tagen Krankenhaus, wieder für jemanden aktiv, da zu sein. Die letzte Woche war dann schon relativ turbulent (was man halt vom Sofa aus so turbulentes anstellen kann ;-)). Wir haben wir Gesellschaftsspiele gespielt und natürlich auch mal „was geguckt“ (wie unsere Jungs immer sagen). 😀

Mal schauen wie es mit der Heilung jetzt voranschreitet. Oberste Priorität hat jetzt wohl erst mal die Mobilisierung, damit nicht jeder Schritt schmerzt und mein Gangbild wieder wie gehen aussieht und nicht wie die Zombies in Walking Dead 😉

 

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