Durch Zufall erfuhren wir von dem Spieletag in der Stadtbibliothek in Halberstadt. Wir waren sowieso an dem passenden Datum vor Ort und sind ja sehr spiel affin. Also reifte relativ schnell der Entschluss sich das Ganze mal mit unseren Kindern anzuschauen.

Die Bibliothek ist an sich schon etwas Besonderes, denn die Räumlichkeiten sind ein ehemaliger Sitz der Bischöfe, der komplett renoviert und umgebaut wurde.

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Die Kinderabteilung ist  im Untergeschoss in den ehemaligen Gefängniszellen (mit wohlgemerkt funktionierenden Zellentüren):

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Inklusive der vergitterten Fenster:

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In den üblichen Leseecken einer Bibliothek hatten die Angestellten dann auf den Tischen die verschiedenen Gesellschaftsspiele aufgebaut. Wir wurden sehr herzlich empfangen und konnten dann die Räumlichkeiten auf allen Etagen entdecken. Der Ansturm war leider nicht so groß, was für uns natürlich von Vorteil war, weil wir nie auf ein Spiel warten mussten. Schade war es für die Angestellten vor Ort, denn wir hatten den Eindruck, dass die gesamte Aktion liebevoll und mit Herzblut geplant und umgesetzt worden ist.

Die Auswahl der Spiele war bunt gemischt von Klassikern wie „Twister“ :

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über „Kullerei mit Drachenei“ :

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Bis hin zu schon ziemlich schwierigen Spielen wie das „Gitterrätsel“ :

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Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, gab es sogar kostenlosen Kaffee und auch Gebäck und Süßigkeiten. Das machte das Spielen sehr angenehm. Wir hatten als Familie auf jeden Fall richtig Spaß und konnten so wieder einmal Spiele testen, die vielleicht zu Weihnachten auf dem Wunschzettel „landen“. 🙂

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Auch die Möglichkeit in den Spielpausen einfach mal ein Buch zur Hand zu nehmen und zu schmökern fand ich richtig gut. Auf Grund meiner Verletzung konnte ich ja nicht die ganze Zeit sitzen und musste mich ein wenig bewegen. Bei den ebenen Böden war das Laufen angenehmer als auf zum Beispiel Kopfsteinpflaster. 😉
Timo nahm sich dann direkt mal Bildbände von Infanteriewaffen der letzten Jahrhunderte und diverse andere Bücher in denen es um Kriegsgerät ging (typisch Junge irgendwie).

Das Konzept insgesamt hat mich auf jeden Fall überzeugt, denn Gesellschaftsspiele und Bücher sind eine klasse Kombination. Beides fordert den Geist und hält ihn fit. Mit einem Leseanfänger im Schlepptau war das Ganze natürlich noch lohnenswerter, da sich Timo vom Entdeckungsfieber anstecken lassen hat und feststellte, dass Lesen doch echt nützlich ist. 🙂

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch mal bei allen Organisatoren und Helfern und hoffen, dass sich das nächste Event noch besser herum spricht und noch mehr Besucher anzieht.

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