Ok, ist vielleicht schon zu spät so 2 Wochen nach dem Jahreswechsel, aber ich kriege das auf der Arbeit immer noch gesagt. Ihr auch? Na dann herzlich Willkommen im Club 🙂

Ja, den großen Jahresrückblick habe ich für 2016 nicht hinbekommen, das einzig wirklich erwähnenswerte war ja im Prinzip nur unser Sommerurlaub.

Na ganz so schlimm war es ja auch nicht. Ich meine, wir haben schon Einiges bewegt im letzten Jahr. Einen Wohnwagen gekauft. Viele kurze Trips mit diesem unternommen. Und natürlich Zeit mit unseren Kids verbracht. Wichtige Zeiten. Der Wechsel von Kindergarten zur Schule zum Beispiel, oder vom „kleinen“ Kindergarten in den „großen“. Und ein halbes Jahr Schule haben wir auch schon fast hinter uns. Naja nicht wir, sondern Timo, aber wie das bei der Schule so ist, leidet ja die ganze Familie darunter (für alle, die meinen Humor nicht kennen, das war ein Scherz). 😀

Nachdem ich ja jetzt endlich wieder halbwegs mobil bin, haben wir dann Weihnachten und Silvester sehr ruhig verbracht und einfach mal die Zeit genossen. Das war das erste Mal Weihnachten, an dem wir richtig viele Spiele gespielt haben. Hat irre Spaß gemacht. Und den ein oder anderen aus der Familie haben wir mit unserem Spieltrieb „angesteckt“ würde ich sagen. 😉

Timo hatte ja in der ersten Woche, im neuen Jahr noch frei, so dass wir ihn noch irgendwie betreuen mussten. Da kann ich mal wieder nur ein Kompliment an meinen Arbeitgeber machen, der es mir ermöglicht so flexibel zu arbeiten, dass das auch reibungslos geklappt hat. An 2 Vormittagen durfte Timo dann auch mit ins Büro kommen. Wir haben uns dann einen Raum gebucht (in der ersten Woche war es doch noch sehr ruhig) und haben beide „gearbeitet“. Timo hat Arbeitsblätter für die Schule gemacht, damit er nicht ganz aus dem Trott kommt und ich habe halt meinen Job gemacht. War echt entspannt und wie sich herausstellte, war er nicht das einzige Schulkind auf dem Campus 😉

An einem Tag, an dem ich Home Office gemacht habe, fragte ich Timo, ob er Lust hätte eine Rakete zu bauen. Er war gleich Feuer und Flamme und fragte direkt ob man die auch anzünden muss. Als ich dann sagte, nö die fliegt ohne Feuer, war seine Neugier komplett geweckt. Ich hatte nämlich ein Video bei Men’s Health Dad auf Facebook gesehen. Und zwar dieses hier:

Da dachte ich mir so, alles klar, die Zutaten haben wir zu Hause. Eine leere Cola-Flasche auch. Das sollte gehen.

Timo war auch direkt dabei und hat mit gemalt und gebastelt. Das Endergebnis sah dann echt gut aus finde ich:

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Nur hatten wir nicht bedacht, wie schwer so eine normale 1 Liter Flasche ist. Denn die ersten Versuche schlugen fehl, weil die Jungs zu ungeduldig waren. Ich sage nur: „Papa die haben doch gesagt, nur 5 Sekunden in dem Video. Das klappt nicht. Die 5 Sekunden sind schon lange rum“.
Bei dritten Versuch und Abbruch des Gleichen, flog der Korken doch noch raus und ich saute mich komplett mit Essig ein (gut das ich meine alte Winterjacke angezogen hatte). Wir experimentierten also weiter, bis wir zumindest dieses Ergebnis vorweisen konnten:

Die Flughöhe war nicht so toll, aber auf exakt derselben Position zu landen, von der man gestartet ist, dass üben auch die „Großen“ gerade. 😉

Mit dem kleinen „Mini-Projekt“ konnte ich Timo jedenfalls 2 Nachmittage lang beschäftigen. Und das Fazit der Bemühungen war: beim nächsten Mal nehmen wir leere Essigflaschen, die sind leichter. Ich werde berichten, ob das geklappt hat.

Habt Ihr auch schon mal, völlig spontan etwas versucht nachzumachen oder zu basteln, ohne vorher zu probieren, ob das wirklich klappt?

Ich habe das ja letztes Jahr mit Timo’s Karnevalkostüm gemacht. Einfach die Anleitung im Internet angeschaut und nachgebaut. Manchmal ist es wirklich so einfach 🙂

1 comment on “Frohes Neues!”

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