Alle Jahre wieder, stellen wir uns der Herausforderung, einen zum Geburtstagsthema passenden Kuchen zu backen. Da Timo dieses Jahr in der Skihalle gefeiert hat (10 Kinder passen einfach nicht mehr in unsere Wohnung), und es dort zu essen und trinken gab, blieb nur Mika’s Kuchen übrig. Unser Jüngster hatte sich dieses Jahr eine Dinosaurierparty gewünscht.

Zumindest war das der Endstand, eine Woche vor seinem Geburtstag. In der Zeit davor ist er fast täglich von einem Thema zum anderen gewechselt. Irgendwann haben wir dann gesagt, dass er sich endgültig entscheiden müsste, ansonsten gibt’s gar keine Party 😉   nein, natürlich nicht… Wir haben ihm erklärt, was wir grob vorhaben, und dass das einer gewissen Vorlaufzeit bedarf. Und was soll ich sagen: mit seinen 5 (in Zahlen: fünf) Jahren ist er wirklich so vernünftig, dass er es eingesehen hat.

Zurück zum Kuchen… Grundsätzlich ist der voll einfach zu machen. Als Rezept haben wir uns hier inspirieren lassen. Allerdings stammt das Basisrezept von der Cookidoo-Seite und ist eigentlich ein Wassermelonen-kuchen. Für alle, die keinen Thermomix zu Hause haben, hier mal die Eckdaten des Rezepts:

Grundrezept:
180g Butter
200g Zucker
30g Vanillezucker
3 Eier
10g Lebensmittelfarbe (rot)
250g Buttermilch
400g Mehl
1 Prise Salz
2TL Backpulver
100g Schokotropfen

Topping:
150gPuderzucker
200g Sahne
10g Lebensmittelfarbe (grün)
400g Frischkäse
1Pkg gebrauchsfertige Gelatine

Und dann geht’s los mit dem backen. Als erstes Butter, Zucker, Vanillezucker, Eier und rote Lebensmittelfarbe mixen. Dann Buttermilch, Mehl, Salz und Backpulver dazu geben. Zum Schluss kommen die Schokotropfen hinzu.
Das Ganze kommt dann in eine Springform, deren Boden mit Backpapier ausgelegt ist. Der Kuchen wird dann ca. 40-45 Minuten bei 180°C gebacken.

Wenn der Kuchen dann abgekühlt ist, kann das Topping angerührt werden. Dazu Sahne und Lebensmittelfarbe (grün) steif schlagen. Anschließend Puderzucker, Frischkäse und Gelatine dazugeben. Wenn alles gut verrührt ist, den Kuchen damit gleichmäßig bestreichen und anschließend eine Stunde kalt stellen.

Wir haben direkt 2 Kuchen gebacken, weil wir ja „Kopf“ und „Bauch“ brauchten.

Für die Füße haben wir etwas Teig abgezweigt und 2 Muffins draus gebacken. Naja und dann bastelt man das einfach etwas zusammen, streicht es ein und erschafft einen kleinen Dino auf dem Tisch 😉

Den Kuchen von „innen“ habe ich hier mal versucht darzustellen:

Wie das ganze Backerlebnis im Schnelldurchlauf aussieht, seht Ihr hier:

Der Kuchen kam auf jeden Fall gut an, und wir haben mehrere Tage davon essen können (es waren ja immerhin 2 große Kuchen ;-)).

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